Montag 25.07.2011
Was sind die großen Themen, die Broadcaster beschäftigen?
In einer sehr interessanten Studie hat die Web-Plattform www.film-tv-video.de, gemeinsam mit
Devoncroft Partners (www.devoncroft.com),
die aktuellen Themen des Jahres 2011 für Broadcaster in Deutschland bei mehr
als 600 Branchenkennern abgefragt.
(Joe Zaller, Devoncroft, Ergebnisse der »Großen Broadcast-Umfrage« 2011, 19.07.2011
www.film-tv-video.de/reportdetails+M51460ea5a95.html)
Gemeinsam untersuchten sie, was Broadcaster zurzeit bewegt. Wo sehen sie Potentiale, um Zuschauerbedürfnisse zu erfüllen, aber auch um Kosten zu sparen, Effizienz zu steigern und neuen technischen Herausforderungen zu begegnen.
Das absolute Top-Thema ist HDTV. Aber drei der folgenden Top-Themen, die als Ergebnis der Studie präsentiert werden, beziehen sich auf IT-gestützte Prozesse, wie sie auch bq projects mit seinen Lösungen adressiert:
· Entwicklung von file-basierten Infrastrukturen
· Multi-Plattform Distribution
· IP-Networking & Content Delivery
Für nahezu die Hälfte der Befragten sind die beiden ersten Themen der oben stehenden Aufzählung und für fast ein Drittel das dritte Thema von großer Bedeutung. Die Menge der Antworten lässt zudem auf einen hohen Marktdruck schließen.
Bereits 2010 waren dies Top-Themen, aber in diesem Jahr sind die Trends noch stärker ausgeprägt. Deutlich wird aber was Broadcaster bewegt.
„…die Anforderung, effizienter zu produzieren und mit file-basierten Workflows Kosten zu sparen, dominieren also weiterhin das Business — das ist das gleiche Bild, wie schon im Vorjahr. Auf Platz drei hält sich die Vorstellung, per Multiplattform-Distribution neue Umsätze generieren zu können“, so Joe Zaller, der Autor des Artikels in film-tv-video.de.
Was macht diese Studie nicht nur für die Broadcaster, sondern auch für bq projects so interessant? Wenn dies die Top-Themen für die Branche sind, dann haben wir mit bq projects frühzeitig auf das richtige Pferd gesetzt. Seit 2004 haben wir für namhafte Broadcaster unterschiedliche Web-Applikationen entwickelt, um unternehmenskritische Abläufe in automatisierte Workflows umzuwandeln. Ziele unserer Kunden waren
· Kosteneinsparungen
· Effizienzsteigerung
· Stabilität und Flexibilität der Prozesse
· Schnelle und leichte Anpassbarkeit an veränderte Marktbedingungen
· Verfügbarkeit der Workflows 24/7
So laufen beispielsweise bereits Workflow-Applikationen zum Management von Mehrwertdiensten auf der Basis von Web-Technologie seit 2004 bei RTL interactive. Diese Lösung zeichnet sich durch eine hohe Stabilität und große Usability für die Anwender aus.
File-basierte Prozesse
File-basierte Lösungen für das Media Asset Management beispielsweise wurden durch bq projects entwickelt, um den kompletten Prozess vom Encoding-Auftrag, auch durch externe Dienstleister, bis hin zur Distribution auf die unterschiedlichen Media-Server zu verwalten.
Dabei werden automatisch alle Schritte des Prozesses überwacht. Regeln und Automatismen sorgen für einen lückenlosen, sicheren Ablauf. Engpässe und Störungen werden durch Eskalationsprozesse frühzeitig gemeldet und können behoben werden. Die Mandantenfähigkeit ermöglicht es z.B. einem unserer Kunden seinen Content auf zwei unterschiedlichen Auftritten gezielt nach den Zuschauergruppen zu verteilen.
Auch diese Lösung basiert auf zuverlässiger Web-Technologie, die es erlaubt externe Dienstleister und Partner in einem Extranet für Projekte zusammenzufassen.
"Die Bedeutung dieser Technologien hat massive Auswirkungen auf die Broadcasting-Industrie und wird Arbeitsabläufe und Produktentwicklungen gleichermaßen betreffen. Die wachsende Bedeutung von IP-Technologien im deutschen Markt unterstreicht auch den Bedarf an Mitarbeitern mit anderen Fähigkeiten und Berufsbildern, da traditionelle Broadcast-Technologien immer mehr durch IT-orientierte Arbeitsabläufe ersetzt werden."
Der Autor der Studie, Joe Zaller, bestätigt unsere Erfahrung aus den letzten Jahren. IT-Knowhow vermischt sich immer stärker mit den „klassischen“ Broadcasting-Techniken.
Multiplattform Distribution
Um die in der Studie erwähnten Geräte wie Smartphones und Tablet-PC’s für die Broadcaster nutzbar zu machen, muss es ihnen gelingen Content in einem Prozess für unterschiedliche Playout-Medien zur Verfügung zu stellen.
Die Endkunden nutzen die Möglichkeit zum Content-Abruf, der im Moment des Konsumwunschs verfügbar ist. Und es wird technisch immer einfacher hochwertigen Content abzurufen. LTE als Hochgeschwindigkeitsnetz macht die Nutzung auch größter Media Files für Smartphones und Tablets extrem einfach. Diese Aufgabe kommt auf alle Broadcaster zu.
Kostenpflichtiger Download und Abos sind nur ein kleiner Teil der kommerziellen Potentiale nach denen aktuell die Broadcasting-Industrie Ausschau hält.
„In anderen Ländern, etwa den USA,
steht dieser Trend sogar schon an erster Stelle, wobei dort der Übergang zu HD
auch schon weiter fortgeschritten ist. Insofern dürfte auch in Deutschland das
Interesse an dieser Entwicklung in den kommenden Jahren weiter ansteigen.
Das wird deutliche Auswirkungen auf die
Branche haben: Private TV-Sender machen im Rahmen dieser Entwicklung rund um
den Globus neue Einnahmequellen aus, die darauf basieren, ein und denselben
Content auf ganz unterschiedlichen Plattformen anzubieten. Gebührenfinanzierte
Broadcaster sehen darin neue Möglichkeiten, ihren Informations- und
Bildungsauftrag besser erfüllen und die Legitimation für die Gebühren sichern
zu können“, so ein Auszug der ausgezeichneten Studie von
film-tv-video und Devoncroft.
Mit unseren Anwendungen bietet bq projects maßgeschneiderte Lösungen für diese Aufgabenstellungen. Neben der Effizienzsteigerung bei der Prozessbearbeitung und der damit verbundenen Kostensenkung, bieten Multidistributions-Plattformen eine kommerzielle Chance, die immer stärker genutzt wird.
Nebenbei adressiert die Applikation ein weiteres „heisses" Thema für Broadcaster, die weitere Potentiale für kommerziellen Erfolg sehen.
Targeted Advertizing, die gezielte Verteilung von Werbung auf definierte Kundenprofile, kann mit Hilfe der DMAG-Lösung (Digital Media Asset Management) von bq projects realisiert werden.
Fazit
Die Studie zieht folgendes Fazit: „Broadcaster in Deutschland müssen vielerlei Herausforderungen bestehen. Sie befinden sich inmitten des Übergangs zu HD, der vermutlich noch einige Zeit dauern wird. Gleichzeitig müssen sie mit der Einführung file-basierter Strukturen ihre Arbeitsabläufe überdenken und neu aufsetzen. Zusätzlich müssen sie neue Geschäftsmodelle entwickeln und Infrastrukturen schaffen, die es ermöglichen, mit der mehrfachen Auswertung desselben Contents zusätzlichen Umsatz zu generieren.“
Diesen Herausforderungen sind unsere Kunden entgegen getreten und konnten sie durch maßgeschneiderte Lösungen meistern. Durch unsere Projekte seit 2004 im Business mit Broadcastern können wir helfen, dass diese Herausforderungen auch von Anderen gemeistert werden können.
Achim Quaken in Broadcasting Jul 25, 2011 | Link | Kommentare[0] | Tags: advertizing management media file-basierte asset targeted workflows infrastrukturenSuchen
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