Donnerstag 04.09.2008
Unternehmensportale Teil 2: Anbieter und Einführung
Im zweiten Teil der Serie zum Thema „Unternehmensportale“ sichtet Autor Oliver Jendro den Anbietermarkt und gibt Tipps für Auswahl und Einführung.
Dabei versucht er zunächst die Frage zu klären, Ab wann sich der Aufbau eines Unternehmensportals lohnt?
Es lohnt sich immer dann, wenn es Medienbrüche zu beheben gibt, die Informationssuche zu zeitintensiv ist und wiederholende Arbeitsprozesse optimiert werden können.
Die Kosten hängen aber individuell zu sehr von Art und Anzahl der Arbeitsprozesse und Applikationen ab, die im Portal abgebildet werden sollen.
Als Faustregel gilt: Je mehr Arbeitsprozesse und Applikationen im Portal abgebildet werden, umso komplexer und teurer wird die Einführung des Portals.
Eine vernünftige Herangehensweise ist, klein anzufangen, aber für mehr zu planen.
Bei der Darstellung des Anbietermarktes beschränkt sich Jendro auf die Big Player Microsoft, IBM, Novell, Oracle und Hyperwave. Hier sollten aber besonders Mittelständler tiefer in den Markt eindringen, da es sehr viele kleine, aber feine Spezialanbieter gibt, die individuelle Standardslösungen bieten. Auch der Open Source Markt ist aktiver denn je.
Bei der Einführung eines Portals sollte eine Bedarfs- und Strukturanalyse angefertigt werden, die als Ergebnis ein klares Nutzen- und Nutzungsszenario bietet, das in einem Pflichtenheft detailliert ausgearbeitet wird. Dann folgt die Prüfung der IT-Infrastruktur auf Portaltauglichkeit.
Frank Bärmann in News Sep 04, 2008 | Link | Kommentare[0] | Tags: portals unternehmensportaleIIR-Forum „Enterprise Portals“ am 19. und 20.11.2007 in Frankfurt
„Unternehmensportale erleben einen Wandel: Fungierten sie bislang als Informations-Plattformen für Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten, erkennen immer mehr Unternehmen ihren Nutzen als digitale Arbeitsplätze und Prozessmedien“ lautet der einleitende Satz zum IIR-Forum „Enterprise Portals“ am 19. und 20. November 2007 in Frankfurt am Main.
Unternehmen wie Audi, Rheinmetall, Deutsche Bank, B. Braun Melsungen, EADS und Gartner berichten dort, wie Unternehmensportale nutzergerecht konzipiert, organisiert und umgesetzt werden können. Im Fokus stehen drei aktuelle Entwicklungen, die Unternehmensportale vorantreiben: eCollaboration, Web 2.0 und Prozessintegration.
Ein Workshop zum Thema „Enterprise Portals in der Praxis“ unter der Leitung von Lutz Binder von Binder & Company rundet die Veranstaltung ab.
Weitere Informationen und das Programm des Forums sind abrufbar unter
http://www.enterprise-portals-forum.de
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